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»Wenn man publizistisch gegen Islamisten, Terror-Apologeten und ihre friedensbewegten Freunde anschreibt, kann das unangenehm werden: nicht allein die staatliche, vorauseilende Forderung, nur nicht die feinfühligen Freunde des Propheten oder ihre »antiimperialistischen« Bundesgenossen zu provozieren, sondern gerade die außerstaatliche, illegale Bedrohung und Einschüchterung wird zum Problem.«
Mit diesen Worten hat die typoskript.net-Redaktion ihre Website aus dem Netz genommen und damit ihre wirklich interessanten Interviews mit bspw. Yoram Kaniuk und Phyllis Chesler oder geistreichen Essays zum Zeitgeist der Öffentlichkeit entzogen. Grund ist eine Bedrohung von außen, die wohl so groß war, dass der Schutz der Autoren und deren Familien bei Fortführung des Projekts nicht mehr gewährleistet werden konnte.
»Nicht von der eignen Ohnmacht noch von der Macht der anderen sich dumm machen zu lassen, dies darf als vordringlichste Aufgabe gelten. Darüber muss man nicht zum Märtyrer werden. Beides soll uns auszeichnen«, heißt es weiter in der Erklärung zur Schließung der Seite. Wir hoffen inständig, dass ihnen das gelingen wird.

Chris


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