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		<title>Familienfeierei</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 22:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janette</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um das Label Altin Village und dessen j&#228;hrliches Festival ist ein kleiner und feiner Film entstanden. In diesem Jahr pr&#228;sentieren wir die Familienfatsche mit Testcard, dem PNG, OX und der Roten Raupe.
Zu sehen ist die Sache hier.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Um das Label <a href="http://altinvillage.de">Altin Village</a> und dessen j&auml;hrliches Festival ist ein kleiner und feiner Film entstanden. In diesem Jahr pr&auml;sentieren wir die <a href="http://www.la-familia-festival.de/la-familia-festival/">Familienfatsche</a> mit Testcard, dem PNG, OX und der Roten Raupe.<br />
Zu sehen ist die Sache <a href="http://www.vimeo.com/10072814">hier</a>.</p>
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		<title>Dummheit auf Wand</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 11:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[&#220;ber die Homezone Hamburger Autonomer &#8211; der Roten Flora &#8211; l&#228;sst sich nicht viel Gutes sagen. Der &#187;linke Freiraum&#171; ist auch nach 20 Jahren haupts&#228;chlich frei von guten Partys (die Our Turn-Konzerte ausgenommen) und progressiven Inhalten. Die Internetseite des Ladens mit Kulturprogramm und Plenumsbeschl&#252;ssen klingt nach Wrackteilen und Funkspr&#252;chen aus einem 80er-Jahre-Raumschiff. Aber auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.beatpunk.org/wp-content/uploads/arbeitmachtfrei.jpg" alt="Plakat auf Wand" /></p>
<p>&Uuml;ber die Homezone Hamburger Autonomer &ndash; der <a href="http://www.rote-flora.de">Roten Flora</a> &ndash; l&auml;sst sich nicht viel Gutes sagen. Der <em>&raquo;linke Freiraum&laquo;</em> ist auch nach 20 Jahren haupts&auml;chlich frei von guten Partys (die <a href="http://ourturnconcerts.blogsport.de/">Our Turn-Konzerte</a> ausgenommen) und progressiven Inhalten. Die Internetseite des Ladens mit Kulturprogramm und Plenumsbeschl&uuml;ssen klingt nach Wrackteilen und Funkspr&uuml;chen aus einem 80er-Jahre-Raumschiff. Aber auch die Flora hat nicht jedes schlechte Wort verdient. F&uuml;r eine besonders eckelhafte und weithin unbeachtete Schm&auml;hung hat jetzt ein <a href="http://www.plakataufwand.de">Kunstprojekt</a> gesorgt. <em>&raquo;<a href="http://www.plakataufwand.de">Plakataufwand</a>&laquo;</em> versteht sich als so etwas wie ein Dienstleister im &ouml;ffentlichen Raum. Man schreibt eine Mail an die Gruppe mit einer Botschaft und einem Ort. <em>&raquo;Plakataufwand&laquo;</em> druckt die Textnachricht dann auf ein Poster und h&auml;ngt es an der gew&uuml;nschten Stelle auf. Dass sie nun aber ausgerechnet <em>&raquo;Arbeit macht frei&laquo;</em> &ndash; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_macht_frei">jener Spruch, der &uuml;ber den Eingangstoren deutscher Konzentrationslager prangte</a> &ndash; an ein linkes Zentrum plakatiert haben, klingt nach Wunsch und Drohung des Auftraggebers zugleich. Hat sich ein Nazi einen Spa&szlig; erlaubt oder fanden das irgendwelche Kunstheinis hinreichend subversiv (AZ statt KZ)? <em>&raquo;Plakataufwand&laquo;</em> mag man den Vorwurf nicht machen, sie haben wahrscheinlich wirklich nur den Dienstleister gespielt. Dass aber auch die K&uuml;nstler beim Ausdrucken und Aufh&auml;ngen der Botschaft kurz h&auml;tten nachdenken k&ouml;nnen, w&auml;re doch aber nicht zu viel verlangt gewesen. Oder? </p>
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		<title>Deutsche Kleidung</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanno</dc:creator>
				<category><![CDATA[Style]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[German Garment]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Stoff aus dem die hippen und feuchten deutschnationalen Tr&#228;ume der jungen Generation sind, kommt nat&#252;rlich aus Berlin. Unter dem Label &#187;German Garment&#171; r&#252;hmen sich vier jungen Herren &#8211; Matthias Schweigh&#246;fer, Kilian Kerner, Joko Winterscheidt und Sebastian Radlmeier &#8211; aus der neuen alten Hauptstadt mit Mode &#187;Made in Germany&#171; und sind naturgem&#228;&#223; auch noch stolz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stoff aus dem die hippen und feuchten deutschnationalen Tr&auml;ume der jungen Generation sind, kommt nat&uuml;rlich aus Berlin. Unter dem Label <em>&raquo;German Garment&laquo;</em> r&uuml;hmen sich vier jungen Herren &ndash; Matthias Schweigh&ouml;fer, Kilian Kerner, Joko Winterscheidt und Sebastian Radlmeier &ndash; aus der neuen alten Hauptstadt mit Mode <em>&raquo;Made in Germany&laquo;</em> und sind naturgem&auml;&szlig; auch noch <a href="http://blog.styleranking.de/fashion-news/joko-winterscheidt-von-german-garment-wir-konnen-stolz-auf-deutschland-sein/">stolz drauf</a>. Beim Anblick der h&auml;sslichen Fummel kann es nur der nationale Mehrwert sein, auf den die Schn&ouml;sel abzielen &ndash; bon alors, er ist es: p&uuml;nktlich zum 20. Jahrestag des sog. <em>&raquo;Mauerfalls&laquo;</em> startete ihr <a href="http://germangarment.com">Webshop </a>mit dem Verkauf. Die Presse jubiliert: <a href="http://blog.fashionfreax.net/de/2009/09/15/german-garment-erst-die-medien-jetzt-der-online-verkauf/">Endlich ein deutsches Label, die britischen Vorbehalte gegen <em>&raquo;Made in Germany&laquo;</em> gekonnt umschifft</a> &ndash; <em>&raquo;es ist ja schlie&szlig;lich nicht Thor Steinar&laquo;</em>. Die Integration in die postnazistische Volksgemeinschaft scheint zu klappen: <em>&raquo;fashionfreaks.net&laquo;</em> lobhudelt, es fehlten German Garment allein die Props von BILD und Taff, dabei starten die jungen Nationaldesigner direkt bei der <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article4136495/Wenn-vier-Freunde-Mode-machen.html">Welt</a>. W&auml;hrend ihrer Besch&auml;ftigung (<em>&raquo;Arbeit&laquo;</em> wollen sie ihr Gesch&auml;ft nicht nennen) halluzinieren sie von der obligatorischen Charity-Abgabe, um die man im Bizz kaum herumkommt und sind neben <em>&raquo;nett&laquo;</em> auch noch <em>&raquo;bodenst&auml;ndig&laquo;</em> &ndash; verwurzelt, sagt man dazu! Ihr Beitrag zum <em>&raquo;Standort Deutschland&laquo;</em> ist ihre Verpflichtung aufs Ganze, <a href="http://blog.styleranking.de/fashion-news/joko-winterscheidt-von-german-garment-wir-konnen-stolz-auf-deutschland-sein/">Produktion in Deutschland um der Produktion in Deutschland willen</a>. Ihr Selbstverst&auml;ndnis schwankt zwischen Psychose: <em>&raquo;Wenn man in New York sagt, dass man aus Berlin kommt, ist man ein Gott&laquo;</em> (Schweigh&ouml;fer), Kontrollzwang: <em>&raquo;Ich will wissen, wer das T-Shirt f&auml;rbt, n&auml;ht und verpackt.&laquo;</em> (Winterscheidt) und Verdr&auml;ngung: <em>&raquo;Deutschland ist in allererster Linie meine Heimat. Und egal, was hier in der Vergangenheit f&uuml;r Greueltaten begangen wurden und wie sehr man sich daf&uuml;r sch&auml;mt &ndash; man kann auf eine gewisse, gesunde Art und Weise auch stolz darauf sein, hier zu leben. Wir haben eine Politik, die funktioniert, mit der man zwar nie komplett einverstanden sein wird, aber wir leben in Freiheit. Wir Deutschen waren es, die es geschafft haben, zusammen mit ehemaligen DDR-B&uuml;rgern die Mauer einzurei&szlig;en und uns wiederzuvereinigen.&laquo;</em> (Winterscheidt). Nat&uuml;rlich formulieren diese ungezwungenen Herren nicht ihre eigenen b&ouml;sen Absichten, sondern die Teufelei steckt im ungemein guten Willen des Zeitgeistes, der nichts weiter reproduziert als das immer gleiche Unheil. Warum Fashion nur im Deutschen die N&auml;he zu Faschismus hat, diese Frage werfen die Kerle auf &ndash; beantworten k&ouml;nnen sie diese nicht anders als mit der Verbalisierung des Bauchgef&uuml;hls des im nationalen Taumel <em>&raquo;wiedervereinigten&laquo;</em> Deutschlands &ndash; Konformismus eben. Dieser weist aber die Richtung, in die die Reise zwanzig Jahre nach dem Ende des letzten mickrigen Resultats des Zweiten Weltkriegs und der Vernichtung des europ&auml;ischen Judentums geht. Der entspannte Nationalismus sucht sich seinen Ausdruck nicht nur in der Beschw&ouml;rung der Gemeinschaft im Politischen, sondern ebenso im Allt&auml;glichen, und hier sogar mehr noch im Repr&auml;sentativen denn im Argumentativen. Das Alltagsbewusstsein schl&auml;gt sich im Ausdruck nieder. Walter Benjamin hielt fest, dass wesentliches Merkmal faschistischer Kulturindustrie sei, den Massen zu ihrem Ausdruck zu verhelfen; was soll dort neben Filmen wie dem <em>&raquo;Untergang&laquo;</em>, <em>&raquo;Der Sturmflut&laquo;</em>, der <em>&raquo;Luftbr&uuml;cke&laquo;</em> u.a. nicht treffender sein als ein deutsches Modelabel. W&auml;hrend diese strunzdummen Popper <em>&raquo;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=tRg5Ky9DbPo">den Stoff in Deutschland weben</a>&laquo;</em> w&uuml;nsche ich ihnen und ihren Kunden ein Nesselhemd und webe Heinrich Heine lesend weiter an Deutschlands Leichentuch.</p>
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		<title>Schernikau TV</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 23:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald M. Schernikau]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrecher Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe letztens die &#187;K&#246;nigin im Dreck&#171; von Ronald M. Schernikau gelesen &#8211; eine Sammlung von zauberhaften Artikeln, Reportagen und Reden des leider sehr jung gestorbenen Schriftstellers, die der Verbrecher Verlag wieder zug&#228;nglich gemacht hat. Da fand ich es spannend und sch&#246;n ihn in einem gerade gefundenen Youtube-Clips reden zu sehen (via). Wer Schernikau nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe letztens die <em>&raquo;K&ouml;nigin im Dreck&laquo;</em> von <a href="http://www.schernikau.net">Ronald M. Schernikau</a> gelesen &ndash; eine Sammlung von zauberhaften Artikeln, Reportagen und Reden des leider sehr jung gestorbenen Schriftstellers, die der <a href="http://www.verbrecherei.de">Verbrecher Verlag</a> wieder zug&auml;nglich gemacht hat. Da fand ich es spannend und sch&ouml;n ihn in einem gerade gefundenen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-GLSQwUDl6I">Youtube-Clips</a> reden zu sehen (<a href="http://hotellux.blogsport.de/">via</a>). Wer Schernikau nicht kennt, sollte ihn lesen. Wer ihn gelesen hat, sollte ihm zuschauen. So r&uuml;hrend und sympathisch, wie er in seinen Reportagen etwa B&auml;ckersfrauen, Aids-Patienten oder Schlagers&auml;nger portr&auml;tiert, scheint er selbst gewesen zu sein. </p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-GLSQwUDl6I&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-GLSQwUDl6I&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Duesendownloads</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 18:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mixtape]]></category>
		<category><![CDATA[Duesenjaeger]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Neumann]]></category>
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		<description><![CDATA[D&#252;senj&#228;ger lassen sich nicht ohne einen satten Verteidigungsetat anschaffen. Ein Eurofighter etwa kostet 85 Millionen Euro pro St&#252;ck. In der zivilen Luftfahrt geht es jedoch manchmal ein wenig kosteng&#252;nstiger zu. Die im August 2008 leider aufgel&#246;ste Band Duesenjaeger, die statt Raketen Punkrock in die Menge schie&#223;t, hat bereits im Dezember 2009 ihre Aufnahmen zum Download [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>D&uuml;senj&auml;ger lassen sich nicht ohne einen satten Verteidigungsetat anschaffen. Ein Eurofighter etwa kostet 85 Millionen Euro pro St&uuml;ck. In der zivilen Luftfahrt geht es jedoch manchmal ein wenig kosteng&uuml;nstiger zu. Die im August 2008 leider aufgel&ouml;ste Band <a href="http://www.myspace.com/duesenjaeger">Duesenjaeger</a>, die statt Raketen Punkrock in die Menge schie&szlig;t, hat bereits im Dezember 2009 ihre <a href="http://www.duesenjaeger.spacequadrat.de/">Aufnahmen zum Download frei ins Netz gestellt</a>. Von der ersten Single bis zur letzten Mini-LP ist alles dabei. Wer eher auf Haptik steht (also was zum Anfassen) oder der Band noch r&uuml;ckwirkend danke sagen will, der oder die kann sich ja mal Herr Neumanns <em>&raquo;Tr&auml;umt weiter&laquo;</em> anschauen. Das aktuelle Album des Duesenjaeger-S&auml;ngers ist auf dem Hamburger Label <a href="http://www.meerwert.org">Meerwert</a> erschienen.</p>
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